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    Erster Schritt zu besseren Bedingungen für Honorarkräfte

    Erster Schritt zu besseren Bedingungen für Honorarkräfte

    Stellungnahme
    der ver.di-Honorarkräfte der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn

    Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, 400.000 Euro zusätzlich zu investieren, um die Beschäftigungsverhältnisse der Honorarkräfte an der Musikschule zu verbessern. »Das ist ein erster Schritt, den wir sehr begrüßen«, kommentiert Sarah van Dawen-Agreiter, Gewerkschaftssekretärin für Kunst + Kultur bei ver.di. »Um die prekären Beschäftigungsverhältnisse für die über 80 Kolleginnen und Kollegen zu verbessern, reicht die investierte Summe jedoch noch nicht aus.«

    Die in ver.di-organisierten Honorarkräfte fordern feste Arbeitsverträge bzw. die Anhebung der Honorare auf ein dem Tarifvertrag entsprechendes Niveau.
    Sie beklagen u.a. die fehlende Fortzahlung im Krankheitsfall und die fehlende Absicherung insbesondere nach Mutterschutz und Elternzeit.

    »Der politische Wille muss nun zügig und mit Beteiligung der Betroffenen umgesetzt werden. Nur so können die Probleme der prekär Beschäftigten angegangen werden«, fordert van Dawen-Agreiter.

    Die in ver.di organisierten Honorarkräfte hatten zuletzt in einer Online-Diskussionsveranstaltung mit den kulturpolitischen Sprecherinnen bzw. Sprechern der Fraktionen von Grünen, SPD, CDU und Linken debattiert und zuvor mit mehreren Aktionen auf die Missstände an der Musikschule aufmerksam gemacht.

    Die Pressemitteilung ...

    Fachgruppe Musik der ver.di NRW
    © ver.di

    ... der ver.di NRW vom 25. Juni 2021 kann als pdf-Datei hier geladen werden: