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    Anspruch geltend machen!

    Anspruch geltend machen!

    FG Musik der ver.di Land Berlin Berlin  – Stadtwappen

    In der Rechtsauseinandersetzung
    um die als Musikschullehrkraft in Honorartätigkeit zurückgelegten Jahre der Beschäftigung bei Festanstellung zur Anerkennung der Erfahrungsstufen in den jeweiligen Entgeltgruppen nach § 16 des TV-L
    informiert die Rechtsabteilung der ver.di-Berlin:

    Am Freitag, den 19. Juli 2019 fand der 1. Termin vor dem Arbeitsgericht Berlin statt. Der Kammertermin, also in dem Termin, in dem eine Entscheidung ergeht, ist am 3. Dezember 2019, 12.00 Uhr, Saal 505 im Arbeitsgericht Berlin. Die Verhandlung ist öffentlich. Sie können deshalb an der Verhandlung als Zuhörerin/Zuhörer teilnehmen.

    Das Land Berlin ist aufgefordert zu unser Klage Stellung zu nehmen. Wir werden dann antworten. Die zentrale Frage ist, ob der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungssatz gem. Art 3 GG verletzt ist.

    In Ihrem Fall ist es nicht notwendig zum momentanen Zeitpunkt eine Klage einzureichen. Die Verjährungsfrist ist 3 Jahre.
    Wichtig ist aber, da es eine 6monatige Ausschlussfrist gibt, dass Sie Ihre Ansprüche innerhalb der Ausschlussfrist geltend machen.

    D.h., Sie müssen, soweit noch nicht geschehen, gegenüber dem Bezirksamt schriftlich fordern, welche Eingruppierung und welche Stufe Sie wollen. Die einmalige Geltendmachung reicht aus, sofern sich an dem Anspruch nichts ändert.
    Sollten Sie jedoch der Meinung sein, dass Sie z.B. durch Zeitablauf Anspruch auf eine höhere Stufe haben, dann müssen Sie eine neue Geltendmachung verfassen.

    Wenn Sie den Anspruch geltend machen achten Sie bitte darauf, dass Sie sich eine Kopie machen und am besten sich auf der Kopie den Eingang beim Bezirksamt bestätigen lassen.
    Selbstverständlich kann die Geltendmachung auch per Fax, e-Mail oder eingeschriebenen Brief erfolgen.

    Ein Musterschreiben

    zur Geltendmachung von Ansprüchen entsprechend § 37 TV-L kann als WORD- und als PDF-Datei hier geladen werden: