Nachrichten

    Musikschule Dortmund

    Musikschule Dortmund

    Honorarkräfte der Städtischen Musikschule fordern bessere Arbeitsbedingungen
    Aktion vor dem Finanzausschuss am 2. Dezember 2021

    An der Musikschule Dortmund arbeiten gut ausgebildete und motivierte Lehrkräfte. Einige sind fest angestellt, andere arbeiten auf der Basis von Honorarverträgen. Das bedeutet: weniger Geld, weniger Sicherheit.

    Fachgruppe Musik der ver.di NRW ver.di Dortmund  – 2. Dezember 2021

    Über 70 Honorarkräfte wenden sich nun in einer Unterschriftensammlung an die kultur- und finanzpolitischen Sprecherinnen oder Sprecher der Fraktionen und an die Verwaltung der Stadt Dortmund. Sie fordern:

    • Fortbezahlung in den Ferien!
    • Fortbezahlung im Krankheitsfall!
    • Mehr Festanstellungen!
    • Gleichwertige Honorare und Kopplung an die Tarifentwicklung im Öffentlichen Dienst!
    • Transparente Abrechnungsverfahren und Planungssicherheit über das laufende Schuljahr hinaus!
    Musikschule Dortmund ver.di Musikschule Dortmund

    Ein Antrag zu dem Thema war am 5. Oktober 2021 im Kulturausschuss mehrheitlich abgelehnt worden. Die Unterschriften wurden im Rahmen einer pandemiekonformen Aktion »Wir wollen nicht nur für, sondern auch von Musik leben« vor dem Finanzausschuss an Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Verwaltung und Politik übergeben.

    »Die Honorarbeschäftigten der Musikschule Dortmund sind nicht bereit, sich mit ihrer prekären Situation abzufinden«, erklärt Fabian Trelle, ver.di-Gewerkschaftssekretär. »Die Kolleginnen und Kollegen müssen ohne Absicherung und für weniger Geld arbeiten. Das ist einem städtischen Arbeitgeber nicht würdig.«
    Die Lage würde durch die pandemiebedingt schwierige Situation für Kulturschaffende und -vermittelnde noch weiter verschärft.