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    TV-L: Einigung gelungen

    TV-L: Einigung gelungen

    3. Verhandlungsrunde TV-L in Potsdam:
    Entgelterhöhungen in Höhe von rund 8 Prozent innerhalb der Laufzeit durchgesetzt!

    Am späten Abend des 2. März 2019 konnte in Potsdam eine Einigung im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder erreicht werden. Die dritte Verhandlungsrunde begann schon am 28. Februar, lange blockierten die Arbeitgeber ein Fortkommen der Verhandlungen. Sie wollten den Arbeitsvorgang – eine Grundlage für die Eingruppierung – zu Ungunsten der Beschäftigten verschlechtern. Dies konnten wir verhindern und gleichzeitig noch ein sehr gutes Entgeltergebnis mit Mindestbeträgen als soziale Komponente erreichen – mindestens
    240 Euro über die Laufzeit des TV.

    Nach mehrtägigem zähem Ringen konnte in den späten Abendstunden des 2. März 2019 ein überaus gutes Gesamtergebnis in der Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder erzielt werden.

    Entgeltsteigerung

    • Erhöhung der Tabellenentgelte um ein Gesamtvolumen von 3,2 Prozent, mindestens 100 Euro rückwirkend zum 1. Januar 2019
    • Erhöhung um ein Gesamtvolumen von weiteren 3,2 Prozent, mindestens 90 Euro zum 1. Januar 2020
    • Erhöhung um ein Gesamtvolumen von weiteren 1,4 Prozent, mindestens 50 Euro zum 1. Januar 2021
    • Überproportionale Erhöhung der Stufe 1
    • Die Laufzeit beträgt 33 Monate bis zum 30. September 2021

    Auszubildende

    • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 50 Euro zum 1. Januar 2019
    • Erhöhung um weitere 50 Euro zum 1. Januar 2020
    • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende auf 30 Tage
    • Wiederinkraftsetzung der bisherigen Übernahmeregelung

    Entgeltordnung

    Bei der Entgeltordnung konnten diverse Verbesserungen/Aktualisierungen durchgesetzt werden, beispielsweise die stufengleiche Höhergruppierung. Weitere Informationen dazu kommen in den nächsten Tagen.
    Zur Teilkompensation der Mehrkosten wurde vereinbart die Höhe der Jahressonderzahlung auf der Höhe des Jahres 2018 bis zum Jahr 2022 eingefroren.  

    Weitere Regelungen

    • Es konnten diverse, zum Teil massive Verbesserungen im Bereich der Krankenpflege und des Sozial- und Erziehungsdienstes erreicht werden.
    • Die Forderung der Arbeitgeber, Veränderungen in der Systematik des Arbeitsvorgangs vornehmen zu wollen und somit die Eingruppierung deutlich zu verschlechtern, konnte verhindert werden!

    Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst empfiehlt den Mitgliedern im Rahmen einer Befragung die Annahme des Ergebnisses.

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    Das Flugblatt ...

    Fachgruppe Musik der ver.di
    Foto/Grafik: ver.di

    ... mit der Zusammenfassung des Tarifergebnisses vom 2. März 2019 kann als pdf-Datei hier geladen werden: