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    Informationen der Landesfachgruppe Musik der ver.di

    Bildung ist kein Hobby

    Musikalisch protestieren am 3. Mai 2019 die Berliner Musikschul- und Volkshochschullehrerinnen/-lehrer vor der Senatsverwaltung für Finanzen. Sie fordern seit langem einen
         »Tarifvertrag für freie Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter«.
    Für diese gilt bisher: Keine gesetzliche Sozialversicherung, kein bezahlter Urlaub, kein Entgelt bei Krankheit. Vor rund zwei Jahren wurden Verbesserungen bereits vom Abgeordnetenhaus beschlossen – bis heute hat sich nichts getan.
    Ein Film der ver.di-TV

    Fachgruppe Musik der ver.di Berlin/Brandenburg
    Foto/Grafik: Pavel Konovalov | Fotolia

     

    Aktionsliederbuch

    der Fachgruppe Musik
    im ver.di-Landesbezirk
    Berlin/Brandenburg


    Erhebe Deine Stimme ... –
    denn wer schweigt, stimmt zu!

     

    Das Aktionsliederbuch
    kann als pdf-Datei hier geladen werden.


    Ein Lied für Berlin

    Musik
    «Berlin, Berlin, du armes Kind «
    von Tilmann P. Schulze

    Fotos
    Christian von Polentz, Gabriele Senft, Daniel Pasche

    Video Design
    Dirk Strakhof

    Dank an
    Annette Breisprecher, Uli Rothe
    und Andreas Köhn von ver.di

    Landeslehrervertretung der Berliner Musikschulen
    http://www.lbm-online.de

    [Länge: 1' 49'']

    Für entwicklungsstarke kommunale Musikschulen in Berlin

    Erster Schritt:
    Mindestens 20 Prozent
    festangestellte Musikschullehrkräfte!

    Die bezirklichen Musikschulen sind im Berliner Schulgesetz unter § 124 festgeschrieben. Dem dort beschriebenen Bildungsauftrag können sie jedoch kaum qualifiziert nachkommen. Es fehlt an festangestelltem Personal! Etwa 93 Prozent aller Berliner Musikschullehrkräfte arbeiten auf Honorarbasis: Nur ca. 7 Prozent sind fest angestellt. Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Festanstellungsquote 10mal höher.

    Nötig ist ...

    • eine Basisausstattung
      mit festangestelltem Lehrpersonal von mindestens 20 Prozent,

    • die stadtweite Modernisierung
      der Musikschulverwaltungen statt bürokratischer Einzelstundenabrechnung.

    Nur durch mehr Festanstellungen ...

    • ist es möglich,
      die qualifizierten Lehrkräfte an die Berliner Musikschulen zu binden und Abwanderungen aufzuhalten,

    • können die Musikschulen
      die musikalischen Zentren ihrer Bezirke sein, Kooperationen mit Schulen und Kitas eingehen oder bei der Integration Geflüchteter helfen.

    Beitrittserklärung FG Musik

    ver.di Kampagnen