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    Hamburg: Warnstreik mit Jugendmusikschule

    Hamburg: Warnstreik mit Jugendmusikschule

    Hamburg, 16. März 2015, Streikauftrakt am Gänsemarkt | Tarifrunde 2015, Fachgruppe Musik der ver.di ver.di Streikauftrakt am Gänsemarkt  – Hamburg, 16. März 2015 (1)
    Hamburg, 16. März 2015, Streikauftrakt am Gänsemarkt | Tarifrunde 2015, Fachgruppe Musik der ver.di ver.di Streikauftrakt am Gänsemarkt  – Hamburg, 16. März 2015 (2)
    Hamburg, 16. März 2015, Streikauftrakt am Gänsemarkt | Tarifrunde 2015, Fachgruppe Musik der ver.di ver.di Streikauftrakt am Gänsemarkt  – Hamburg, 16. März 2015 (3)

    Hamburg, 16. März 2015: Über 5.000 Beschäftigte der Freien und Hansestadt Hamburg folgten dem Streikaufruf von ver.di, GEW sowie der Gewerkschaft der Polizei und Beamtenbund und kamen um 9 Uhr morgens auf dem Gänsemarkt in der Innenstadt zusammen.

    »Wir erwarten, dass endlich ein faires Angebot für Lohnerhöhungen vorgelegt wird sowie eine tarifliche Eingruppierung für angestellte Lehrkräfte zustande kommt«, waren sich die Rednerinnen und Redner auf dem Gänsemarkt einig.

    Die Streikenden kamen aus den Hamburger Schulen, Behörden, den Bezirksämtern und der Polizei. Mit dabei: Lehrkräfte der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, die zur Behörde für Schule und Berufsbildung gehört. Sie hatten erst vergangenes Jahr einen ersten Eingruppierungstarifvertrag mit ver.di und GEW durchgesetzt. Nun engagieren sie sich für eine reguläre Lohnerhöhung.

    Hamburg, 16. März 2015, Streikauftrakt am Gänsemarkt | Tarifrunde 2015, Fachgruppe Musik der ver.di ver.di Streikauftrakt am Gänsemarkt  – Hamburg, 16. März 2015 (4)

    »Die von den Arbeitgebern angedrohten Verschlechterungen in der betrieblichen Altersversorgung führen dazu, dass wir Teilzeitlehrkräfte im Alter in der Grundsicherung landen werden!«, sagt Katrin Steinbach, die ver.di Vorsitzende der Fachgruppe Musik in Hamburg.

    Im Curio-Haus ließen die Streikenden nach einem eindrucksvollen Streikzug durch die Stadt keinen Zweifel: »Sollte bei den Verhandlungen heute und morgen in Potsdam keine Einigung erzielt werden können, legen wir mit massiveren Streikaktionen nach«, so Agnes Schreieder von ver.di.