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    Solidaritätskarten an Hamburger Behörde übergeben

    Solidaritätskarten an Hamburger Behörde übergeben

    Streikende Lehrkräfte der Jugendmusikschule übergeben Solidaritätskarten an Behörde

    Übergabe der Protestkarten am 13. Februar 2014 | Jugendmusikschule Hamburg | ver.di Fachgruppe Musik Marion M. Dittmer Hamburger Schulbehörde  – Übergabe der Protestkarten

    Hamburg, 13. Februar 2014. Die Behörde für Schule und Berufsbildung bekam heute überraschenden Besuch von rund 50 streikenden Musikschullehrkräften. Sie überbrachten über 500 Bild-Solidaritätskarten von Eltern und Unterstützerinnen/Unterstützern, die an die Behörde und den Senator Thies Rabe adressiert waren. Mit den selbst gestalteten Bildern wollen diese das Anliegen nach besserer Bezahlung der Lehrkräfte der Jugendmusikschule bekräftigen.

    Die Streikenden bildeten im Treppenhaus des Büro-Turms Hamburger Straße, in dem die Behörde untergebracht ist, eine Kette vom Eingang bis in die höchste 16. Etage. Zunächst kündigten sich die Streikenden mit eigens für die Übergabe getextetem Kanon im gesamten Behördenturm an, um dann gemeinsam die Streikenden- und Karten-Kette in die 16. Etage aufzurollen. Die Karten wurden dort an den Vertreter und Sprecher der Behörde, Peter Albrecht, begleitet von 4-stimmigen-Protestgesang, überreicht. Für den außerhalb des Hauses verweilenden Senator wurde die Klangbotschaft aufgenommen.

    Die Gewerkschaften ver.di und GEW erwarten für kommenden Freitag, 21. Februar 2014 ein deutlich verbessertes Angebot, das verbesserte Bezahlungen für alle Lehrkräfte vorsieht. Senator Rabe wurde gebeten, eine Stellungnahme gegenüber den Streikenden abzugeben.