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    Dritte Verhandlungsrunde ergebnislos – Warnstreiks notwendig!

    Dritte Verhandlungsrunde ergebnislos – Warnstreiks notwendig!

    Immer noch kein Entgeltangebot der Arbeitgeber – Dritte Verhandlungsrunde endet ergebnislos
    Warnstreiks erneut erforderlich!

    Auch die dritte Verhandlungsrunde TV-L zwischen ver.di und der TdL endete ergebnislos. Die Arbeitgeber verlangen weiterhin deutliche Leistungsverschlechterungen in der betrieblichen Altersversorgung. Zur Lehrkräfteeingruppierung haben die Arbeitgeber ein Angebot gemacht, dass allerdings völlig unzureichend ist. Zu möglichen Entgeltsteigerungen machte die Arbeitgeberseite erneut überhaupt kein Angebot.

    Nun ist es dringend erforderlich, dass sich möglichst viele aktiv an den Warnstreiks der kommenden Woche beteiligen.

    17. März 2015: Bestimmendes Thema der dritten Verhandlungsrunde war zum wiederholten Mal die Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte und die von der Arbeitgeberseite geforderte Leistungsverschlechterung in der betrieblichen Altersversorgung.

    Die Arbeitgeber wollen, aufgrund finanzieller Schwierigkeiten im Abrechnungsverband Ost der VBL, die Gelegenheit nutzen Leistungsverschlechterungen in der Zusatzversorgung der VBL Ost, West und der kommunalen Zusatzversorgungskassen erzwingen. Sie gehen weiterhin nicht auf unseren Vorschlag ein, den Schwierigkeiten auf der Einnahmeseite zu begegnen. Sie beharren darauf Verschlechterungen der Leistungen der Zusatzversorgung und gleichzeitig einen Systemwechsel erreichen zu wollen, der die Finanzierungsrisiken der betrieblichen Altersversorgung allein auf die Beschäftigten verlagert.

    Das ist für ver.di nicht akzeptabel. Jetzt raus zum Warnstreik – gegen Verschlechterungen in der Zusatzversorgung.

    Zu den Entgelterhöhungen, dem Ausschluss sachgrundloser Befristungen und dem Geltungsbereich für Theater und Bühnen wurde in dieser dritten Verhandlungsrunde überhaupt nicht gesprochen, da die Zusatzversorgung und die Lehrereingruppierung die Verhandlungen dominiert haben.

    Aus diesem Grund wurde für den 28. März 2015 ein vierter Verhandlungstermin vereinbart.

    Um die dritte Verhandlungsrunde kurz zusammenzufassen kann gesagt werden:

    • immer noch kein Entgeltangebot,
    • keine Befassung mit dem Ausschluss von sachgrundlosen Befristungen,
    • keine Befassung mit dem Geltungsbereich für Theater und Bühnen,
    • keine Befassung mit den Azubithemen,
    • weiterhin werden Eingriffe ins Leistungsrecht und ein Systemwechsel bei der VBL gefordert,
    • wesentliche Forderungen der Lehrereingruppierung werden kategorisch abgelehnt.

    Es ist jetzt dringend notwendig, dass wir gegen die geforderten Leistungsverschlechterungen in der betrieblichen Altersversorgung und für einen veränderten Geltungsbereich für den Bereich Theater und Bühnen auf die Strasse gehen!

    Beteiligt euch an den Aktionen und Warnstreiks von ver.di.
    Tarifvertrag unterstützen – ver.di unterstützen – Mitglied werden!

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    Die Tarifinformation 03/2015 der Fachgruppe Theater+Bühnen kann als pdf-Datei hier geladen werden.