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    Wir sind es wert!

    Wir sind es wert!

    Forderungen:
    100 Euro + 3,5 Prozent + 30 Tage Urlaub!
    Anschluss halten an die Einkommensentwicklung!

    Am 11. Februar 2014 traf sich die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst, um die Forderungen für die Tarifrunde TVöD für Bund und Kommunen, die in wenigen Wochen beginnt, zu diskutieren.  

    Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes beim Bund, bei den Kommunen und den kommunalen Betrieben erbringen für unsere Gesellschaft notwendige, qualifizierte und hochwertige Dienstleistungen. Sie erwarten daher zu Recht auch eine dem gesellschaftlichen Wert ihrer Leistungen entsprechende Bezahlung. Dementgegen ist die Einkommensentwicklung der Beschäftigten von Bund und Kommunen hinter der Lohnentwicklung in der privaten Wirtschaft zurückgeblieben. Hinzu kommt, dass sich die Arbeitnehmereinkommen insgesamt im Vergleich zu 2000 nur knapp oberhalb der Inflationsrate erhöht haben, während die Unternehmens- und Kapitalerträge preisbereinigt um mehr als 20 Prozent gestiegen sind.

    Gleichzeitig sprudeln die Steuereinnahmen aufgrund der guten Konjunkturentwicklung. Nach der jüngsten Steuerschätzung vom November 2013 wird für den Zeitraum von 2011 bis 2015 ein Steuerplus von insgesamt 15,8 Prozent, bei den Kommunen sogar von 19,5 Prozent erwartet. Allein für das Jahr 2014 wird von einer Steigerung um 3,2 Prozent, bei den Kommunen um 3,8 Prozent ausgegangen. Und für die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum sind kräftige Lohnsteigerungen in Deutschland dringend erforderlich.

    Tagung zum Beschluß der Forderungen ur Tarifrunde 2014 TVöD F. Schreckenberg Bundestarifkommission öffentlicher Dienst  – 11. Februar 2014

    Nach intensivem Austausch über die Forderungen aus den verschiedenen Regionen und Bereichen hat die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst die Forderungen beschlossen, die ver.di in die Tarifverhandlungen, die am
    13. März 2014 in Potsdam beginnen, einbringt:


    Entgeltsteigerungen

    • Die Tabellenentgelte der Beschäftigten werden um einen Grundbetrag von 100 Euro, sowie um 3,5 Prozent erhöht.
    • Die Entgelte der Auszubildenden und Praktikantinnen/Praktikanten werden um einen Betrag von 100 Euro monatlich erhöht.
    • Die Laufzeit soll 12 Monate nicht übersteigen.
    • Die Ergebnisse sollen zeit- und inhaltgleich auf die Beamtinnen/Beamten übertragen werden.

    Erholungsurlaub

    • Der Urlaubsanspruch soll für alle Beschäftigten – inklusive der Auszubildenden und Praktikantinnen/Praktikanten – altersunabhängig 30 Urlaubstage betragen.

    Übernahme

    • Verbindliche Regelung zur unbefristeten Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung.

    Befristungen

    • Sachgrundlose Befristungen sollen tarifvertraglich ausgeschlossen werden.

    Pauschalzahlung

    • Als pauschaler Ausgleich für die – mit dem Wegfall der Zeit-, Tätigkeits- und Bewährungsaufstiege im Bereich der Anlage 1a zum BAT verbundenen – finanziellen Nachteile für die EG 2 bis 8 ist bis zum Inkrafttreten einer Entgeltordnung TVöD eine jährliche Pauschalzahlung von 500 Euro zu leisten.
      Die Regelungen zum Nachvollzug vor Überleitung in den TVöD begonnener Aufstiege und Wartezeiten für Vergütungsgruppenzulagen im TVÜ sind bis zum Inkrafttreten einer Entgeltordnung zu verlängern.

    Darüber hinaus gibt es noch Sonderforderungen für den Bereich des Nahverkehr und der Krankenhäuser.

    Jetzt geht es darum für die Forderungen einzustehen.
    Die Arbeitgeber werden uns nichts schenken!

    Beteiligt euch an den Aktionen und Warnstreiks von ver.di.

    Tarifvertrag unterstützen – ver.di unterstützen – Mitglied werden!

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    Die Tarifinformation der Fachgruppe Musik sowie das allgemeine Flugblatt zur Forderungsaufstellung für die Tarifrunde TVöD 2014 können als pdf-Datei hier geladen werden.