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    Berliner Orchester fordern bessere Unterrichtsbedingungen

    Berliner Orchester fordern bessere Unterrichtsbedingungen

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    Berlin, 14. Oktober 2016: Die Deutsche Orchestervereinigung fordert die Verhandlungsführer von SPD, Linke und Grüne auf, in den laufenden Koalitionsverhandlungen zur Regierungsbildung in Berlin eine deutliche Erhöhung der Quote von Festanstellungen an den Berliner Musikschulen durchzusetzen. »Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt ist die Festanstellungsquote skandalös niedrig. Gerade Politiker von Rot-Rot-Grün sollten sich für die Interessen nahezu schutzloser Arbeitnehmer einsetzen«, sagt Andreas Masopust, stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung (DOV). Momentan haben sieben Prozent aller Musikschullehrer in Berlin ein festes Arbeitsverhältnis, bundesweit sind es zehnmal mehr.

    Damit unterstützt die DOV den Landesmusikrat Berlin, der vom Senat eine Quote von mindestens 20 Prozent verlangt. An einer Foto-Aktion des Landesmusikrats beteiligen sich alle professionellen Orchester und Rundfunk-Chöre in Berlin.

    »In den Musikschulen beginnt die musikalische Förderung unserer Kinder und damit auch der künftigen Berufsmusiker«, sagt Masopust. »Auch deshalb sind sichere Arbeitsverhältnisse und eine angemessene Entlohnung der Lehrer für die gesamte Musikszene in Berlin wichtig. Nur mit fest angestelltem Personal ist kontinuierliche Qualitätsarbeit möglich.« Dazu gehören auch Kooperationen mit Kitas oder Schulen sowie Engagement bei der Integration Geflüchteter.

    An der Foto-Aktion beteiligen sich die Berliner Philharmoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester, das Konzerthausorchester, das Orchester der Deutschen Oper, das Orchester der Komischen Oper, der RIAS Kammerchor, der Rundfunkchor Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester und die Staatskapelle Berlin.

    Alle Fotos können auf der Aktionswebseite des Landesmusikrats heruntergeladen werden.

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    Weitere Informationen

    Die Presseinformation der DOV

    vom 14. Oktober 2016 kann als pdf-Datei hier geladen werden: