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    Zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

    Zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

    Tarifinfo 3 zur Verhandlung Tarofe öffentlicher Dienst - Fachgruppe Musik der ver.di Zweite Verhandlungsrunde  – Noch kein Ergebnis

    Warnstreiks gehen weiter!

    Am 20./21. März 2014 fand die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen statt. Wie schon in der ersten Verhandlungsrunde, konnte keine Einigung erzielt werden. Zwar wurden die diversen Verhandlungsthemen intensiv besprochen, allerdings sind wir in allen relevanten Punkten noch weit auseinander. ver.di sieht sich gezwungen die Warnstreiks bis zur nächsten Verhandlungsrunde auszuweiten. Die Beschäftigten werden der Arbeitgeberseite klar machen müssen, dass sie mehr wert sind!

    »Kein guter Ton ohne guten Lohn!« Die Musikschullehrerinnen/-lehrer, die nach Potsdam gekommen sind, stimmen ein Lied zum Auftakt der zweiten Verhandlungen in der Tarifrunde im öffentlichen Dienst an. Unter lauter Tröten sind auch ihre Flöten zu hören.

    2. Verhandlungsrunde TVöD | 20. März 2013 | ver.di Fachgruppe Musik Berlin-Brandenburg ver.di 2. Verhandlungsrunde TVöD  – Bild 14

    200 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sind vor Beginn dieser zweiten Verhandlungsrunde gekommen, vor allem Musikschullehrerinnen/-lehrer und Beschäftigte verschiedener Sparkassen. Die Musikschullehrerinnen/-lehrer fordern mehr feste Stellen für die meist unfreiwillig »freien« Lehrkräfte an Musikschulen und eine angemessene Bezahlung. Brunhild Fischer, freiberufliche Flötistin aus Leipzig, ist nach Potsdam gereist, »weil ich mit diesen Forderungen solidarisch bin«. Für sie sei Kunst und Kultur eine Pflichtaufgabe, die eigentlich ins Grundgesetz gehöre

    Kein guter Ton ohne guten Lohn, das sei ein gutes Motto, ruft der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. In den letzten Tagen, sagt er, hätten weit mehr als 110.000 Beschäftigte bundesweit auf den Straßen und Plätzen deutlich gemacht, was sie jetzt von den Arbeitgebern erwarten, und dass sie Einfluss nehmen wollen auf das, was hier bei den Verhandlungen passiert.

    »Die Beschäftigten erwarten zu Recht Anerkennung und eine spürbare Reallohnerhöhung. Bei Busfahrern, Erzieherinnen, Müllwerkern oder Krankenschwestern entspricht das Gehalt nicht den Anforderungen und Belastungen der Tätigkeit. Jetzt müssen die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und Verwaltungen noch mal ein klares Signal setzen, dass es in der nächsten Runde zu einem guten Abschluss kommt«, sagte Bsirske nach dem Ende der zweiten Verhandlungsrunde.

    ver.di fordert eine Grunderhöhung der Entgelte um 100 Euro plus 3,5 Prozent, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Außerdem verhandelt ver.di mit den Arbeitgebern über einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen für alle und den Ausschluss sachgrundloser Befristungen.

    Jetzt geht es darum für die Forderungen einzustehen.
    Die Arbeitgeber werden uns nichts schenken!

    Beteiligt euch an den Aktionen und Warnstreiks von ver.di.

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    Die Tarifinformation 3 vom 21. März 2014 ist als pdf-Datei hier eingestellt.