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    Den Stellenstreit beenden!

    Den Stellenstreit beenden!

    Berlin, 7. April 2017: Im Koalitionsvertrag und im Regierungsprogramm ist festgeschrieben, dass für Berliner Musikschulen mindestens 20 Prozent Festanstellungen erreicht werden sollen.

    Derzeit läuft jedoch ein Streit zwischen der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Senatsverwaltung für Finanzen, wie viele Vollzeitäquivalente (VZÄs) im Haushalt 2018/19 eingeplant werden sollen, um diese 20 Prozent Festanstellungen für die Musikschullehrerinnen/-lehrer zu erreichen.

    Die AG der Musikschulleiterinnen/-leiter hat, unterstützt vom Landesmusikrat und der zuständigen Fachverwaltung, eine Berechnung vorgelegt, die in angemessener Menge auch Funktionsanteile für Musikschulleitung, Stellvertretung und Fachgruppenleitung beinhaltet, Anteile, die aktuell in allen Bezirken in unterschiedlichem Maße vorhanden sind, zum Teil auch notdürftig an Honorarkräfte ausgelagert wurden. Ziel ist es, in allen Bezirken Gleichstand und Einheitlichkeit herbeizuführen mit dem Ergebnis: 184 VZÄs sind 20 Prozent Festanstellungen.

    Die Senatsverwaltung für Finanzen folgt dieser Berechnung aktuell noch nicht, sondern kommt nur auf 105 VZÄs.

    Andreas Köhn, zuständiger ver.di Fachbereichsleiter, fordert die Senatsverwaltung für Finanzen auf, nicht zwischen reiner Unterrichtserteilung und dem Gesamtaufgabenfeld inklusive der notwendigen Funktionsanteile der Musikschulbeschäftigten zu unterscheiden, dies entspreche nicht dem Ziel der Koalitionsvereinbarung und dem Wortlaut des Regierungsprogramms.

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    zur Pressemeldung der ver.di Berlin/Brandenburg vom 7. April 2017